Sex im 21 Jahrhundert (2010)

Die Vorstellungen über die Wichtigkeit, Häufigkeit sowie Triebkraft von Sex und Liebe gehen weit auseinander. Der erste Teil geht der Frage nach, was ist eigentlich Sex und was ist Liebe? Und müssen wir uns zwischen beiden entscheiden? Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Sex und Liebe? Was hat sich in der Einstellung der europäischen Zivilisationen seit der sexuellen Revolution Ende der 60er Jahre in Bezug auf Sex und Liebe geändert? Befindet sich die Mehrzahl der Menschen in den Industriegesellschaften auf einem Trip in eine übersexualisierte Welt, in der die Liebe ein Auslaufmodell ist? Streifen wir unsere soziale Kultur ab wie eine lästige Haut und geben uns ganz unseren Urinstinkten hin? Diesen Fragen sucht die erste Folge der dreiteiligen Dokumentationsreihe auf den Grund zu gehen. Liebe contra Sex: Anhand moderner wissenschaftlicher Studien und Versuchsreihen von Sexualwissenschaftlern, Biologen, Anthropologen, Hormonforschern, Psychologen und Psychotherapeuten begibt sich die Dokumentation in die Hochburgen der Sexualforschung in Europa und den USA. Vor allem die Hormonforschung im wichtigsten Sexualorgan — dem Gehirn — steht dabei im Mittelpunkt. Stimmen die alten Klischees überhaupt noch, dass die Männer immer Sex wollen und die Frauen ihn nur in Kombination mit Liebe, und nur dann, wenn der “richtige” Mann — der fürs Leben — dabei im Spiel ist? Ist Liebe nicht sowieso nur eine romantische Vorstellung, die Wissenschaftler längst als hormonelles und neuronales Phänomen entschlüsselt haben und mit Medikamenten quasi “herstellen” können?

Sex oder Liebe

Maennlich weiblich oder was

Sex ist ueberall

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Advertising and the end of the world (1997)

Advertising & the End of the World features an illustrated presentation by Sut Jhally of the University of Massachusetts Amherst, the producer and writer of the award-winning Dreamworlds series.

Focusing directly on the world of commercial images, he asks some basic questions about the cultural messages emanating from this market-based view of the world: Do our present arrangements deliver what they claim — happiness and satisfaction? Can we think about our collective as well as our private interests? And, can we think long-term as well as short-term?

Drawing from the broad arena of commercial imagery, and utilizing sophisticated graphics, Advertising & the End of the World addresses the issues these questions raise, encouraging viewers to reflect on their own participation in the culture of consumption.

Making the connection between society’s high-consumption lifestyle and the coming environmental crisis, Jhally forces us to evaluate the physical and material costs of the consumer society and how long we can maintain our present level of production.

Die Tricks der Lebensmittelindustrie (2012)

In der Werbung sieht Essen immer so lecker aus. Doch viele Lebensmittel aus Supermärkten und Restaurants sind alles andere als echt. Falscher Käse, geklebter Schinken und jede Menge Aroma-Stoffe. Die Lebensmittelbranche arbeitet mit allen Tricks.

Da wird Champignon-Suppe nahezu ohne Pilze verkauft, Fischeiweiß in Garnelenform gepresst, und auf den Verpackungen wird oft hemmungslos geflunkert. Jo Hiller, Moderator des NDR Verbrauchermagazins „Markt”, blickt mit Insidern auf besonders dreiste Methoden und zeigt, was tatsächlich auf unseren Tellern landet und wie wir verführt werden, das alles zu essen.

Dokumentation von Verena von Ondarza und Dirk Zblewski, NDR/2012